Aktuelle Informationen



PROJEKT BIO AUSTRIA-Raps aus Österreich

 

Projektauftakt am Biohof Krawinkler

35 Teilnehmer waren der Einladung von BIO AUSTRIA Oberösterreich Mitte Juni gefolgt und fanden sich am BIO AUSTRIA-Betrieb von Krawinkler Gerhard in Hargelsberg ein, um über die Herausforderungen von Anbau und Vermarktung von österreichischem Bio-Raps zu diskutieren. Eine rege Teilnahme und eine hoch interessante Erfahrungsaustauschrunde waren das Ergebnis. Vor allem Gerhard Krawinkler begeisterte viele Teilnehmer mit seinem umfangreichen pflanzenbaulichen Know-How, aber auch mit seinen für viele Teilnehmer neuen Sichtweisen und Herangehensweisen, die Herausforderungen des Bio-Landbaus zu meistern. Besonders die Thematik der diversen Gleichgewichte im stofflichen und energetischen Bereich sind interessante und verfolgenswerte Lösungswege bei pflanzenbaulichen Fragestellungen. Sein Bestand eines Raps-Vermehrungsbestandes der Sorte SAMMY in Dammkultur-Anbauweise sprach für sich bzw. die Methode des Landwirtes.

 

Weiteres Projekttreffen Ende Juli

Aufbauend auf den Projektauftakt wurden interessierte Bio-Rapsanbauer Ende Juli zu einem weiteren Treffen geladen, in denen die konkreten Projektbedingungen vorgestellt wurden und ein weiteres Mal intensiv über fachliche Tipps aus der Praxis zu Thema Bio-Rapsanbau in (Ober)Österreich diskutiert. Die Veranstaltung fand am Biohof Krötzl in Fischlham statt, der in weiterer Folge in Zusammenarbeit mit der EZG Biogetreide OÖ die Drehscheibe für die Rapsübernahme, -aufbereitung, -lagerung und -verarbeitung werden soll.

 

Projekt Bio-Raps ab Anbau 2018

Für die im heurigen Jahr vorgesehenen Anbauflächen können in Abstimmung mit den Aufkäufern folgende Übernahmekonditionen angeboten werden:

 

Projektvoraussetzungen: anerkannte BIO AUSTRIA-Ware aus Österreich, ausschließlich Liniensorten, Meldung der Anbauflächen über die EZG Biogetreide OÖ bis spätestens 30. September 2018 (Achtung: begrenzte Fläche!!)

 

Voraussichtliches Preisniveau für 2019 ist aus derzeitiger Sicht ca. 50% über dem EU-Bio-Rapspreisniveau (ca. 650€/t) Die genaueren Abrechnungsmodalitäten können beim Projektveranwtortlichen eingeholt werden.

 

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre und bestätigt durch die Versuchsergebnisse der BWSB können folgende Anbauempfehlungen abgeleitet werden:

Die Bodenvorbereitung sollte mit 2-3t kohlensaurem Kalk pro ha und ca. 50-100kg elementarem Schwefel je ha erfolgen. Eine Schwefelgabe v.a. auf sauren Böden ist aber auch mit Gipskorn im Frühjahr (ev. sogar zusätzlich) möglich. Eine optimale (überproportionale) Schwefel- und Kalkversorgung scheint den Schädlingsdruck zu mindern.

Der Anbau sollte um den 20.August mit einer Saatstärke von ca. 5kg/ha auf eine Ablagetiefe von ca. 1-1,5cm erfolgen. Auf entsprechend minimalen Wurzelbeikrautdruck ist mit der Bodenbearbeitung im Vorfeld zu achten (Ampferziehen am Damm, Pflugeinsatz im klassischen Anbau).

Für Düngungs- und Mischkultur-Effekte können die Untersaaten Brassica Pro plus 5kg M2 der DSV (Bestellungen bei Ingmar Prohaska, Tel. 0650-6780550, mail i.prohaska@biogetreidemarkt.at ) oder 15kg Alexklee beigemischt werden oder vor dem Anbau 200kg Pferdebohnen oder Platterbsen ausgestreut werden.

 

Als Sorte bietet sich Bio-Sammy der Saatbau Linz und die konventionell ungebeizt angebotenen Liniensorten der anderen Saatgutfirmen an.

 

Bzgl. Anbauempfehlungen darf auf die Bio-Berater der LK OÖ und der BWSB verwiesen werden.

 

Weitere Infos beim Projektbetreuer Manuel Böhm

Manuel.boehm@bio-austria.at, Tel. 0660-2166099

 

EZG-Ansprechpartner für Anbaumeldung:

Martin Ziegler, Tel.: 07229/78328-50  oder 0676/842214650

m.ziegler@bioerzeugergemeinschaft.at



ANBAUEMPFEHLUNG HERBST 2018

Ansprechpartner:

Martin Ziegler, Tel.: 07229/78328-50  oder 0676/842214650

m.ziegler@bioerzeugergemeinschaft.at


Für den bevorstehenden Herbstanbau können wir aus heutiger Sicht vermarktungstechnisch folgende Empfehlungen abgeben:

 

Betriebe in der Umstellung auf die biologische Landwirtschaft sollten vor allem auf die klassischen Futterkulturen wie Weizen, Gerste, Triticale oder Winter-Erbse (ev. im Gemenge mit Triticale) setzen. Roggen und Sonnenblume aus Umstellung finden derzeit keinen Aufkäufer. Winter-Ackerbohne ist ebenfalls sehr gefragt, allerdings funktionieren nicht alle Sorten überall. Kleinere Versuchsflächen sind zu empfehlen.

 

Für anerkannte Bio-Betriebe gilt die Strategie der letzten Jahre: Eiweißkulturen Winter-Ackerbohne und Winter-Erbse. (hier gilt dasselbe wie bei den Empfehlungen für die Umsteller) Im Getreidebereich können derzeit sämtliche Futtergetreidearten gut vermarktet werden.

 

Im Speisebereich zeigen zur Zeit Weizen, Roggen und Hafer wieder eine stabile Nachfrage, bei leicht steigendem Preisniveau. Der Dinkelmarkt ist nach wie vor schwer einzuschätzen. Aus der letzten Ernte sind immer noch Überläger am Markt, die Nachfrage ist mäßig gut, die Preise erholen sich schön langsam vom tiefen Niveau der letzten 2 Jahre. Nachfrage besteht auch nach anerkannten Bio-Sonnenblumenkernen!

 

Interessant ist heuer auch Bio-Raps. Bio-Austria startet dazu gemeinsam mit der EZG und anderen Partnern ein Pionier-Projekt, dass in Zukunft Anbau, Vermarktung und Verarbeitung dieser Kultur aufbauen und etablieren soll. Federführung ist dabei Ing. Manuel Böhm. Nähere Infos sind weiter unten zu finden!

 

Bei allen Urgetreidesorten empfehlen wir einen Anbau nur nach Absprache mit der EZG. Für Einkorn ist durchaus ein Markt vorhanden. Große Vorsicht bei Emmer, hier ist derzeit kaum eine Vermarktung möglich!

 

Sonderkulturen, bitte nur mit vorher abgeschlossenen Aufkäuferkontrakten anbauen!


EZG INFOMARKT UND GENERALVERSAMMLUNG

Die traditionelle Veranstaltung zum Frühjahrsanbau fand am 5.2.2018 in der LWK Wels statt.

 

Ihr Ansprechpartner:

Martin Ziegler, E-Mail: m.ziegler@bioerzeugergemeinschaft.at, Tel.: 07229/78328-50, Mobil: 0676/842214650


Am 5.2.2018 fand in der LWK Wels der EZG-Infomarkt zurm Frühjahrsanbau 2018 mit anschließender Generalversammlung statt.

Trotz der starken Grippewelle besuchten rund 100 Personen die Veranstaltung. Die Teilnehmer bekamen von uns, unseren Partnerfirmen sowie der Bioberatung und den Bioverbänden, ein breites Informationsspektrum zum Frühjahrsanbau 2018 und dazu auch noch kulinarische Schmankerl serviert!

 

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AGRANA BIO Nassmais 2018

 

Aktuelle Informationen rund um das Bio-Nassmaisprojekt

 

Ihr Ansprechpartner:

Martin Ziegler, E-Mail: m.ziegler@bioerzeugergemeinschaft.at, Tel.: 07229/78328-50, Mobil: 0676/842214650


Auch 2018 wird wieder das bewährte Bio-Nassmais-Projekt mit der AGRANA durchgeführt.

Um der ungebrochen hohen Nachfrage der AGRANA nach Bio-Mais nachkommen zu können, suchen wir weiterhin neue Betriebe, die bei diesem Projekt mitmachen möchten.

 

Wer bis 31.3.2018 einen Liefervertrag für die Ernte 2018 unterzeichnet, nimmt am bewährten Mindestpreismodell teil, das unseren Landwirten bereits seit 2 Jahren preisliche Sicherheit bietet.

 

 Wer sich für dieses Proejkt interessiert, möge sich umgehend bei uns im EZG Büro melden!

 

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AGRANA Sortenliste Bio-Gelbmais 2018
Gelbmais BIO 2018.pdf
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Infos zu Druschgewürzen und Blattkräutern

 

Aktuelle Informationen von Sonnentor zu diesen Sonderkulturen als PDF-Dwonload verfügbar!


Download
Infos zu Druschgewürzen und Keimsaaten
B4_2017- Aktuelles zu den Druschkulturen
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Infos zu Blattkräutern
C4_2017- Aktuelles zu den Blattkräutern.
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Infomarkt und Generalversammlung der EZG 2017

 

Die neue organisierte Veranstaltung, traditionell vor dem Frühjahrsanbau, fand diesmal in den Räumlichkeiten der LWK Wels statt und lockte über 150 Besucher an!


EZG Info-Markt

 

In völlig neuem Gewand präsentierte die EZG Bio-Getreide OÖ ihre traditionelle Frühjahrsanbauveranstaltung. Statt einzelnen Frontalvorträgen wurde in den Räumlichkeiten der Landwirtschaftskammer Wels ein 2-stündiger Info-Markt im Stile einer kleinen, aber feinen Messe organisiert. Den zahlreichen Besuchern wurde somit die Möglichkeit geboten, sich - ganz den individuellen Bedürfnissen entsprechend - Informationen rund um den Frühjahrsanbau an den einzelnen Marktständen abzuholen.

 

Am Stand der EZG wurden die aktuelle Marktsituation, Anbauempfehlungen und das neue webbasierte Waren- und Lagerwirtschaftsprogramm „BGC - Bio-Getreide-Cockpit“ für alle Mitglieder vorgestellt.

 

Da ab der Ernte 2017 aufgrund interner Strukturveränderungen für die nächsten 1-2 Jahre seitens der EZG keine Sonderkulturen (Hanf, Kürbis, Druschgewürze,…) mehr gebündelt werden, wurden beim ersten Info-Markt überwiegend Aufkäufer dieses Vermarktungszweiges eingeladen, um den Mitgliedern auch weiterhin die verschiedenen Möglichkeiten für diese Spezialkulturen aufzeigen zu können.

 

 Generalversammlung 2017

 

Der große Saal der LWK Wels war mit rund 150 Teilnehmern bestens gefüllt, als Obmann Karl Langeder die Generalversammlung im Anschluss an den Info-Markt eröffnete und gemeinsam mit Geschäftsführerin Brigitte Bösenberg die Mitglieder über das abgelaufene Erntejahr, sowie neue Aktivitäten und Strukturen im Verein informierte.

 

Die EZG steht auf breiten, stabilen Beinen und aufgrund von zahlreichen neuen Vermarktungsmöglichkeiten bieten sich dem Verein tolle Chancen für eine erfolgreiche Zukunft!

 

Mit dem eindrücklichen Apell „Wir sind unserer eigener Markt!“ ging eine klare Botschaft ins Publikum hinter den selbst produzierten Produkten zu stehen, diese selber vermehrt zu konsumieren und auch nach außen hin stark zu bewerben. Eine Gemeinschaft die diese Prinzipien verfolgt, ist die Grundvoraussetzung für eine weiterhin so erfolgreiche Vermarktung wie bisher. Gerade auch in preislich angespannten Zeiten.

 

Wie sehr die EZG als Verein in den 11 Jahren ihres Bestehens gereift ist, zeigte sich schließlich auch in der Tatsache, dass sich die Mitglieder mit einem sehr deutlichen Mehrheitsbeschluss einen Mitgliedsbeitrag von 70€ pro Jahr verordneten. Dieser wird vorwiegend für die Erbringung von vereinsinternen Leistungen verwendet und kommt somit wieder jedem einzelnen Mitglied zu Gute.

 

Den Schlusspunkt unter die Veranstaltung setzten Susanne Fischer und Erhard Reichsthaler mit ihrem interessanten Vortrag „Heitere Betrachtung von ernsten Angelegenheiten“. In humoristischer Art und Weise wurde das soziale und arbeitsbedingte Zusammenleben am Spannungsfeld Bauernhof näher beleuchtet. So mancher Zuhörer erkannte sich in gewissen Situationen selbst wieder, konnte laut darüber lachen, oder nahm sich die eine oder andere Anregung für seinen eigenen Betrieb mit nachhause.

 


EZG Erntegespräch 2016 mit Feldbegehung

 

Am Dienstag, 31.5.2016, fand wieder das traditionelle EZG Erntegespräch, diesmal im Bräustüberl des Stift Reichersberg statt.


Zuvor gab es wie immer eine interessante Feldbesichtigung, bei dem die Dinkel-, Soja- und Ackerbohnen-Bestände vom Betrieb Peter Schümann aus St. Georgen bei Obernberg am Inn trotz des starken Regenwetters von über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern begutachtet wurden.

Wie gewohnt war auch Bioberater Manuel Böhm mit von der Partie und gab wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Kulturführung und zur Prophylaxe gegen Schädlingsbefall in den Beständen.

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei Peter Schümann herzlich für die Möglichkeit bedanken seinen Betrieb besichtigen zu dürfen!

 

Im Anschluss an die Feldbegehung führte uns der Weg zu einem der wichtigsten Partner der EZG im Futterbereich, der Wiesbauer-Mühle in Obernberg am Inn.  Nach einer kleinen Stärkung  wurden wir von Herrn Mag. Herbert Wiesbauer und seinem Sohn Mag. Michael Wiesbauer durch den sehr modernen, interessanten Betrieb geführt und diskutierten anschließend noch angeregt über den Bio-Getreide-Markt in Österreich und den Nachbarländern.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Familie Wiesbauer für die Gastfreundschaft und die wirklich sehr gute langjährige Zusammenarbeit!

 

Den letzten Programmpunkt bildete dann das traditionelle EZG-Erntegespräch, diesmal im Bräustüberl des Stift Reichersberg. Die EZG informierte über die aktuellen Auszahlungspreise des abgelaufenen Vermarktungsjahres und gab einen Ausblick auf die kommende Ernte 2016.

 

Bio-Berater Manuel Böhm beantwortete anschließend noch die zahlreichen Fragen unserer interessierten Landwirtinnen und Landwirte, allen voran zu den brandaktuellen Themen Gelbrost und Saatenfliege.

 

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Seltene landwirtschaftliche Kulturpflanzen

 

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